Christian Klischat

   

 

Théâtre Mont Tonnerre
Samstag
4. Juli 2028
19.00 Uhr


Das Alter wird die Krankheit
nicht sein an der ich sterbe.

» Schinderhannes
 - erzählt von seinem Henker «

Ein Theatersolo mit Christian Klischat
Buch und Regie Götz Brandt

 

Christian Klischat, geboren 1969 in Kirchheimbolanden, erhielt seine Ausbildung an der Schauspielschule Theaterwerkstatt Mainz e. V.

Er hatte Engagements an verschiedenen Theatern, unter anderen dem Staatstheater Darmstadt, Deutschen Nationaltheater Weimar, Hans Otto Theater Potsdam, Nibelungenfestspiele Worms, Alma-A Show BIZ ans Ende (Post- und Telegrafenamt, Wien), Theater im Palais Berlin, Neue Bühne Senftenberg, Theater Neustrelitz, Stadttheater Gießen, Staatstheater Mainz, und den Oppenheimer Festspielen.
Seit 2019 ist er Ensemblemitglied des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.

Christian Klischat wirkte auch als Schauspieler in diversen Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter der Kinofilm 'Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte', sowie Für Elise, 5 Jahre Leben, Tatort, Abschnitt 40 oder SOKO Leipzig. Seit einigen Jahren ist er zudem in der Rolle des Hausmeister Herberts in der erfolgreichen ZDF-Serie Siebenstein zu sehen, woher ihn vor allem Kinder kennen dürften. 

 

 


Der, den wir da auf fast leerer Bühne sehen,
hat eine Verabredung, die er nicht versäumen will.
Eine Verabredung mit dem schönen Hannes,
der als „Schinderhannes“ einer der
berühmtesten Räuber der deutschen Geschichte wurde.


 

 

 


 

 

 

Der, den wir da auf fast leerer Bühne sehen, will wissen,
auf wen er trifft an diesem 21. November 1803 gegen
ein Uhr am Nachmittag vor den Toren der Stadt Mainz:
dem Tag der Hinrichtung des schönen Hannes im Kreise
von neunzehn seiner Spießgesellen.

 

 

 

 

 

 

Und so erinnert sich dieser Mann an viele Zeugen, die im Prozess
höchst gegenteilige Dinge zum Delinquenten zu sagen hatten:
an die Mutter und die Geliebte,
an den auf den Tod zugerichteten Kaufmann,
an den Leibkameraden, an den öffentlichen Ankläger,
den irre gewordenen Pfarrer,
den Metzger voller Bewunderung,
an den bettelarmen Jugendfreund
oder einen stiernackigen Hehler.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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